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4Aug/123

XMPP – (M)eine Einschätzung und Prognose

Im folgenden Beitrag möchte ich meine persönliche Einschätzung zum aktuellen Stand um XMPP sowie eine subjektive Prognose abgeben. Das Ganze ist als "IMHO" zu betrachten und mag natürlich voll daneben liegen.

Zunächst einmal der Stand Mitte 2012:
ICQ scheint in Deutschland langsam auszusterben. Vermutlich ist das zu weiten Teilen ein Resultat ihrer 'tollen' Clients. MSN und Yahoo kann ich schwer einschätzen, werden aber auch stark an Nutzern verlieren. Und zwar an Facebook. Ja, die Kommunikation der Menschen scheint sich immer mehr auf diese Plattform zu verlagern. Ich werde es mir an dieser Stelle einmal verkneifen zu schreiben, warum ich das vor Allem aus datenschutzrechtlicher Sicht absolut daneben finde.

Nun, so ist also die Situation bei dem Feind - äh bei den anderen IM-Netzwerken wollte ich schreiben. XMPP ist ein Nischenprotokoll. So manch einer kennt es, manche nutzen es sogar. Und damit meine ich jetzt nicht wirklich die Nutzer vom Facebook Chat und MSN, die wohl mittlerweile unter der Haube zwar XMPP verwenden, aber sich nicht für andere Server öffnen. Nein, ich meine die Nutzer, die auf einem freien Jabber Server ein Nutzerkonto haben und alle Vorzüge dessen genießen können. Nun, was kann man machen? Andere anhauen, ebenfalls darauf zu setzen! Teilweise zahlt sich sogar die Hardliner-Mentalität (Jabber oder eben nicht chatten) aus. Aber das ist gewiss nicht für jeden der richtige Weg. Sehr gute Gründe für den (schleichenden) Wechsel gibt es genug, auch hierauf will ich hier nicht noch einmal eingehen.
Doch was muss sich an der Softwarefront noch tun? Hier liegt noch viel Potential brach. Fangen wir bei den Clients an:
Das von mir präferierte Psi(+) Projekt dümpelt vor sich hin und ist nicht gerade offen für Vorschläge und eigene Beiträge (zumindest, wenn man sie nicht in russisch präsentiert). Gajim erscheint brauchbar, aber ich hatte hier und da schon Abstürze und unerwünschtes Verhalten, das einfach keinen guten Eindruck macht. Der schlanke Swift Client entwickelt sich im Schneckentempo. Es fehlt z.B. noch an einer Gesprächschronik (ist schon in Arbeit, ich weiß, aber das ist echt ein elementares Feature..) und seit der Beta Version 2.0 hat sich auch nichts mehr groß getan, wenngleich die Arbeiten an 3.0 bereits weitergehen. Pidgin, der Universalclient und vermutlich wichtiges Sprungbrett zum 'Endsieg' der Verbreitung des XMP Protocols funktioniert zwar. Aber eine richtige Weiterentwicklung mit Funktionen wie Message Receive Receipts oder gar Stream Management ist nicht abzusehen.
Bei der Server Software sieht es meines Erachtens auch nicht signifikant besser aus. Eine gewisse Ausnahme bildet nur Prosody. Hier wird zwar auch schon lange an Version 0.9 gearbeitet, aber es geht wenigstens voran und Version 0.8 ließ bereits wenig Wünsche für den Normalbetrieb offen. Stabil, flott mit freundlicher Unterstützung im Entwickler-Chat habe ich an meinem Favoriten wenig auszusetzen. Die anderen Kandidaten beobachtete ich nicht mehr so genau, daher nur ein grober Abriss. Die ejabberd Entwicklung ist gähnend langsam und es kommt mir so vor, als wenn man sich mehr auf die Unternehmenswünsche konzentrieren würde. Stream Management mögen die Entwickler wohl nicht und implementieren es daher auch nicht, was sehr schade ist. Ihr eigener Gegenvorschlag dazu lässt seit geraumer Zeit auf sich warten. Auch Tigase und OpenFire dümpeln vor sich hin. Mit OpenFire gab es immer wieder Probleme hinsichtlich des Verbindungsaufbaus zu anderen Servern.
Sehr ärgerlich ist der instabile Zustand von Jabber.org, welches eigentlich ja das Flaggschiff und erster Anlaufhafen für der XMPP Gemeinschaft für Einsteiger bei Jabber sein sollte. Verbindungsverluste häufen sich hier. Mir erscheint die eingesetzte proprietäre M-Link Software daher irgendwie nicht auch noch "so ganz optimal". Auch jabber.ccc.de hatte immer wieder kleinere Probleme, über die sich die Nutzer beschwerten. Ich weiß jetzt nicht, wie oft dies passiert, aber ich glaube im Allgemeinen hält es sich derzeit noch im Rahmen. Dennoch wäre eine höhere Verfügbarkeit wünschenswert. Das alles wäre mit einer Integration von dem oben bereits genannten Stream Management in Servern und Clients oder zumindest Message Receive Receipts in den Clients zumindest weniger frustrierend für die Anwender.

Was die Verbreitung von Jabber richtig voran würde, wäre eine Öffnung von beispielsweise MSN oder ICQ (bei FB habe ich die Hoffnung da schon komplett aufgegeben) zu anderen XMPP-Anbietern. Es spricht meiner Meinung nach für sie wenig dagegen. Aber ob und wenn überhaupt wann dies geschieht, steht in den Sternen.

Zuden braucht es noch viel Mund-zu-Mund Propaganda. Vielleicht wird ja auch mal einer der Populär-TV-Sender im Kontext von neuen Datenschutzskandalen bei FB und Co. von dieser offenen Alternative berichten. Aber bis das soweit ist, müssten die verfügbaren Clients hier und da - Manche mehr und Andere weniger - nachbessern. Die Entwicklung darf nicht einschlafen, aber laufend neue halbgare Clients bringen auch nichts. Gerade der Mobilbereich braucht noch eine State of the Art - App für XMPP.

Nun, sieht es also düster aus für Jabber? Nun, ein heller Stern am Himmel wäre jedenfalls kein Fehler. Aber ich vertrete immer noch die Auffassung, dass sich XMPP irgendwann durchsetzen wird - vor allem, wenn die softwareseitige Unterstützung besser wird. Es ist ja nicht so, dass es unbenutzbar ist, ganz im Gegenteil. Ich bin seit Jahren mit meinem Psi+ in Jabber unterwegs und mittlerweile auch schon fast zwei Jahre auf einem eigenen (Prosody) Server. Es hat sich derweil einiges getan und ich bin wirklich weitestgehend zufrieden. Aber für den Massenmarkt des Nutzers von Heute braucht es eben noch ein wenig mehr. Ich denke, unter der Haube werden immer mehr Dienste auf XMPP setzen. Inwieweit sie diese aber öffnen, ist die relevante Frage. (Leicht übertrieben formuliert: Ich will ja nicht von parasitärem Verhalten sprechen, aber so kommt mir das teilweise vor 😉 )

Also, wie sieht meine persönliche Prognose aus? Zweitausendzwölf wird XMPP nicht den Durchbruch bringen, vielleicht auch noch nicht 2013. Aber spätestens 2014 geht es - gesetzt den Fall, dass die Software sich bis dahin entsprechend weiterentwickelt hat - bergauf und die Nutzerzahlen werden signifikant steigen.
Jeder weiterer Nutzer ist ein Gewinn, überzeugt in eurem Umfeld Menschen dazu (Datenschutz, Verschlüsselung und unabhängige Offenheit ohne kommerziellen Hintergrund sollten doch gute Argumente sein?!), jabber eine Chance zu geben. Und unterstützt sie anfangs dabei. 😉

So, das war jetzt mein Senf zum Thema.

Kommentare (3) Trackbacks (0)
  1. Messenger, die nicht irgendwie wie Whatsapp funktionieren, sind wahrscheinlich zum Aussterben verurteilt. Google Talk ist offen, benutzt aber auch keiner. ICQ benutzt so langsam keiner mehr, und Jabber ist eine Totgeburt. Das wird nichts mehr. Weder vom Protokoll her, noch vom Konzept. Sehr stabil scheint derzeit der Server von swissjabber.ch zu laufen. Weiter entwickelt wird da aber auch nichts, und nine.ch wird das wohl auch in absehbarer Zeit fallen lassen. Die Stärke von XMPP ist zugleich seine größte Schwäche: Wenn keine große kommerzielle Firma dahinter steht, kannst du die Langzeit-Stabilität knicken.

    Eine chance sehe ich viel eher in IPv6, und der damit leichteren direkten Kommunikation. Ein Messenger, der direkt von Ende zu Ende überträgt, mit optionaler Cloud-Sync der Kontaktliste, und alles was du brauchst, ist ‚ne (Sub-)Domain. Nicht nur aus Datenschutzgründen wäre das die beste Lösung.

  2. maca ist eine jährliche blühende Pflanze, die zur Familie Brassicaceae Pflanzen (Kreuzblütler) gehört, und ist ein enger Verwandter der Rübe und Rettich. Es gibt etwa 175 Arten wachsen weltweit. Die häufigste Art der Aussaat ist es am häufigsten in den USA und Europa bekannt. Einige Autoren gehen davon aus, dass eine Mohnblume auf den Pflanzenarten peruvianum gehört. Aber keine seriöse Organisation anerkannt botanischen Namen. WÄCHST UND ERTRAG maca ist in erster Linie für seine Wurzelknolle angebaut, die als Hypokotyls (die gleiche Art und Weise wie Radieschen und Rüben) Botanisch bekannt ist. Poppy Pflanzen sind extrem tolerant gegen Frost und haben die einzigartige Fähigkeit, in unwirtlichen Gegenden von extrem hohen Gebirgsökosysteme von Peru (von 3.800 bis 4.800 Meter) zu wachsen. Pune (Bergplateaus der Anden in Südamerika) ist sehr schön, aber die harte ökologische Zone, wo die Ausnahme von Alpenkräutern, bitter Kartoffeln und macays sonst nichts wächst. Die Luft ist niedrig in Sauerstoff, Sonnenlicht ist sehr intensiv, und die Temperatur schwankt zwischen angenehm und warm während des Tages bis + 20 minus Markierungen in der Nacht. Aufgrund der extrem hohen Windbereich ist baumlos, und die Pflanzen wachsen nicht höher als 15 20 Zentimetern. maca von September bis Dezember geworfen. Nachdem die Samen nach 6 8 Monate geerntet Wurzeln im Feld gepflanzt. Wurzeln graben mit der Hand, von Blättern gereinigt, gewaschen und links auf der Leinwand unter freiem Himmel in der Sonne trocknen. Während der regen und in der Nacht die Wurzeln mit einem speziellen Umhang bedeckt. Die Trocknung dauert ca. 2 Monate frisch Wurzeln, während welcher Zeit sie 75% ihres ursprünglichen Gewichts verlieren. Die getrockneten Wurzeln werden zu den Speichern zugeführt, wo sie sehr gut für mehrere Jahre mit minimalem Qualitätsverlust gelagert werden können und die resultierenden Samen für einen Zeitraum von 3 bis 4 Jahre lebensfähig bleiben. Peruanische maca ist sehr Trockenlegung Boden, und nach der Ernte Feld für Neuanpflanzungen innerhalb von 5 bis 10 Jahre vorbereitet zu sammeln. Die Ausbeute beträgt ca. 11 000 kg pro Hektar, obwohl sie stark variieren kann. Schätzungen zufolge erreichte die Gesamternte in Peru im Jahr 2003 5.600 Tonnen. Die traditionelle Verwendung in der Volksmedizin Quechua Indianer der zentralen Hochland von Peru glauben, dass maca ist sehr nahrhaftes Produkt Was dazu beiträgt, die geistige und körperliche Vitalität, Kondition und Ausdauer.

  3. Sleep apnea has long disrupted the lives of untold number of sufferers as well as their loved ones. To stand a good chance of effectively manage this difficult condition, solid knowledge and understanding of its causes is necessary. Apply the information in this piece, and you will possess the information needed to mitigate the impact sleep apnea has on your life.

    One way to improve your sleep apnea is to shed excess weight that you are carrying. Being overweight or obese places pressure on your neck, which can compress your windpipe as you sleep. Losing just 25 pounds can make a difference in your symptoms, and losing enough weight can eliminate the disorder altogether.

    Adjust your CPAP machine. Most machines come with default settings that might not correspond to your needs. You should be able to regulate the airflow: try different settings and choose one that seems to work for you. If you feel like your machine is not working like it should, try changing the settings again.

    If you suffer from sleep apnea, it is vital to avoid consuming alcohol before bedtime. Alcohol acts as a sedative, therefore, it will naturally slow down your breathing. In addition, it will relax all the muscles in your body, including those in your throat that help to keep your airway open.

    Understand the effects that smoking and drinking alcohol have on sleep apnea, if you are trying to get a grip on your quality of sleep. Smoking enlarges airways, while alcohol can relax them too much, both of which will contribute to the symptoms of sleep apnea severely. Consider making the necessary cut-backs that will cut down on your sleep problems.

    Attempt side sleeping. Many people with sleep apnea are used to sleeping on their backs. When you sleep on your back it can cause your throat and mouth tissues to impede your airways. Instead, you should sleep on your side and that can help your breathe much better. Put a pillow on your side if you always find yourself moving around during sleep.

    If you have been diagnosed with sleep apnea, it is important to avoid drinking alcohol. Alcoholic beverages will relax the muscles in your throat, which makes it more likely that they will block your airway during your sleep. At the very least, avoid any alcoholic beverages in the evening before you get ready for bed.

    Drink one cup of caffeinated coffee a few hours before you go to sleep. It may seem silly to drink a caffeine drink at night, but this can actually help keep your throat open while you sleep. You may have to play around with what time you drink the coffee to avoid restlessness.

    If simple changes in your lifestyle, such as regular sleep hours and losing weight, have not eliminated your sleep apnea episodes, it is time to consult with a sleep specialist. The specific causes of your sleep apnea can be evaluated, and an individual treatment plan can be designed for you.

    These tips were written especially for people who suffer from apnea, whether directly or indirectly as a bed partner. While it can be quite difficult to completely remove apnea from your life, there are ways to live with it, and these were touched on in this useful sleep apnea article.

    viagrasansordonnancefr.com


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